Donnerstag, 30. August 2018

Zweiter Aufbautag

 Tag zwei von unserem Webauhausbau...
Eigentlich kann man gar nicht mehr von Aufbau sprechen. Dies wurde ja bereits alles komplett am ersten Tag erledigt.
Vielmehr geht es heute um viele, viele Arbeiten die getan werden müssen, aber für den Zuschauer nicht mehr so spektakulär sind. Trotzdem wird wieder seit 7 Uhr auf unserer Baustelle gearbeitet und auch heute wird erst wieder gegen 20 Uhr Feierabend sein. So beschränken wir uns als Bauherren darauf, den Arbeitern nicht zu viel im Weg zu stehen und lieber mit Getränken und Essen zu versorgen.
Gegen 16 Uhr beenden die Elektriker Ihre Arbeit. Alle Steckdosen sind zwischenzeitlich eingebaut und sogar nutzbar. Irgendwann werden Sie zwar wieder kommen aber das Gröbste ist für die Elektriker erledigt. Auch dank der Vorarbeit von Weberhaus im Werk.

Heute gilt der Tag ganz den Weberhaus-Montageteam. Leider war der Trubel rund um die Baustelle am ersten Aufbautag so enorm, dass selbst wir als Bauherren das Finale verpasst haben als der Dachstuhl auf unser Haus gesetzt wurde. Jeder wollte eine Führung durch unser neues Haus haben. Das ist zwar Verständlich und als Bauherr ist man auch gerne stolz und dazu bereit jedem sein neues Eigenheim zu zeigen, jedoch fühlt es sich im nachhinein ein wenig so an, als hätte man seine eigene Hochzeit verpasst. Leider kamen an diesem Abend auch die Bauarbeiter zu kurz, da wir uns nur mit Freunden, Nachbarschaft oder anderen Weberhaus-Interessenten beschäftigt haben.
Aus heutiger Sicht kann ich sogar sagen, dass es eine gute Entscheidung war, die Hebauffeier kurzerhand abzusagen. Um so mehr haben wir den heutigen Abend alleine mit den Weberhaus-Monteuren verbracht und die ersten Tage ganz gemütlich ausklingen lassen.
Es ist einfach eine ganze Menge in diesen zwei Tagen passiert.






Mittwoch, 29. August 2018

Es ist so weit!

Bereits um kurz vor sechs Uhr morgens treffe ich mit ein paar frischen Brezen und Kaffee auf der Baustelle ein. Es herrscht auch schon reger Betrieb hier. Vier Monteure bringen Ihr Werkzeug in Stellung, der Kranfahrer ist gerade damit beschäftigt rückwärts vor die Baustelle zu fahren und der erste LKW rangiert vor unserem Bauplatz. Fast hätten wir den Beginn dieses Spektakels verpasst.

Kurz darauf trifft auch schon der Spediteur aus Polen mit unserer Heizung ein und es ist noch nicht mal 06.30 Uhr. Als gegen kurz vor halb acht die erste Wand am Haken hängt, drängt bereits der zweite Weber-LKW in unser Baugebiet. Drei weitere LKW und ein Spediteur mit der Photovoltaik-Anlage sollen an diesem Tag noch folgen. 
Gegen Acht Uhr tummelt sich auch noch der Bauleiter Herr P. dazu. Gegen 12 Uhr kommen die Leute von Rosenlehner und verlegen kurz darauf auch schon die ersten Leitungen. Zu diesem Zeitpunkt ist noch nicht mal das Erdgeschoss fertig. Wahnsinn wie hier alles Hand in Hand läuft!
Also auch noch eine weitere Stunde später ein weiteres Weberauto vor fährt und der Installateur aussteigt und gleich seine Arbeit aufnimmt, sind wir vollends platt.
Unser Baugebiet ist komplett von Weberhaus eingenommen und unser Bauplatz ist die Zentrale! :-)

Zeit für eine Mittagspause haben die Jungs nicht. Freuen sich lediglich über unsere Wurstsemmeln und nachmittags über den selbstgebackenen Kuchen. Für mehr ist keine Zeit. Das geplante Mittagessen wird kurzerhand auf abends verlegt. Die arbeiten tatsächlich mit Hochdruck an unserem Häuschen.

Der Kran steht den ganzen Tag nicht still und so werden Wand- und Dachelemente millimetergenau an ihren Platz gebracht.

Erst mit beginnender Dunkelheit und als die letzte Palette Dachziegel ihren Platz auf dem Dach gefunden hat, geben die Männer ruhe und nehmen dann doch gegen 20 Uhr, das von uns vorbereitete Mittagessen ein.












Morgen ist Stelltermin

Morgen soll unser Haus aufgestellt werden!
Schon am Abend davor bekomme ich gegen 18 Uhr eine Nachricht aus der zukünftigen Nachbarschaft, dass der erste LKW auf unserer Baustelle eingetroffen ist.
Gleich mache ich mich auf den Weg um auch noch unsere restlichen Sachen aus dem Keller zu räumen und die regendichte Plane vom Keller zu entfernen.

Der LKW Fahrer lehnt dankend unser Getränkeangebot ab und würde sich jedoch über einen Kaffee am Aufbautag freuen.
Also bin ich gerade noch damit beschäftigt, den letzten Dreck von der Kellerdecke zu fegen, als plötzlich das Weber-Auto mit 4 Monteuren um die Ecke biegt. Es ist bereits 19.30, als die vier Ihre Maschinen auspacken und mir ankündigen, heute noch mit den Vorbereitungen zu beginnen.
Ein paar Winkelverschraubungen später sind wir schon beim gemeinsamen Feierabendbier. 
Eddie, Gabor, Willi und Erbse... Echt lustig dieser Trupp. Wir freuen uns schon auf morgen.



Dienstag, 28. August 2018

Plötzlich steht da unerwartet ein Gerüst - 23.08.

Als ich abends zur Baustelle komme, gucke ich nicht schlecht! Zwar wusste ich, dass irgendwann die Gerüstbauer kommen aber irgendwie hat es uns schon überrascht. Jetzt sind es tatsächlich nur noch ein paar Tage, dann wird unser Weberhaus geliefert. Am Mittwoch ist es nun endlich so weit.



Innenausbau - Keller

In den nun folgenden Wochen haben wir genug Zeit den Keller auszubauen. Alles nun in Eigenregie und natürlich der tatkräftigen Unterstützung von Andi. 
So gibt es doch einiges zu tun und die nächsten Samstage sind also mit Arbeiten auf dem Bau belegt.
Schlitze für die Elektrik klopfen, Filigrandecke spachteln, Fenster und Fensterbänke setzen, Vorbereitung für Keller-WC, Wände verputzen und teilweise bereits Räume streichen. Im speziellen den Technikraum und das Treppenhaus. 
Ausserdem muss im Aussenbereich auch schon das ein oder andere Erledigt werden. Wir verlegen beim Auffüllen der Baugrube schon mal die Entwässerungsrohre und vergraben eine Zisterne.








.Kellerbau - 18.05.

Am Freitag vor Pfingsten beginnt der Kellerbauer mit den Arbeiten an der Bodenplatte. Bereits 8 Werktage später ist der komplette Keller (Rohbau) fertig. Und das mit nur 3 Mann. Wahnsinssleistung! 
Der Vorteil, die Innenwände sind nun gemauert und nicht aus Beton gegossen wie beim Fertigkelleranbieter. Das hat dieverse Vorteile was die spätere Elektrik und Wasserversorgung angeht. Hier kann man alles nachträglich noch unterputz verlegen.














Es tut sich erstmals etwas! 12. Mai

Es ist ein unglaubliches Gefühl! Zum ersten mal überhaupt tut sich etwas auf unserer Baustelle. Der Bagger rollt an und hebt die Baugrube aus.

Lange haben wir überlegt, Keller!? Ja? Nein?
Es gibt so viele für und wider dass man gar nicht alle aufzählen kann und auch hier ist es eine persönliche Entscheidung die nicht übertragbar ist.
Wir haben uns auch aufgrund der leichten Hanglage am Grundstück dafür entschieden, das Haus ein stückchen kleiner zu machen und dafür mit Keller zu bauen. 
Man frägt hier 10 Leute um Rat und hat 12 Meinungen zu dem Thema...

Ganz einfache Pauschalrechnung: Ein Keller kostet im schnitt 30.000,- Euro mehr als eine Bodenplatte. Die derzeitig durchschnittlichen QM-Preise bei Häusern liegt zwischen 2.200,- und 2.500,- Euro. Wenn ich mal vom günstigsten Fall ausgehe, kann ich mir 13,6 qm mehr Haus leisten wenn ich auf den Keller verzichte. Ich benötige aber schon alleine 8 bis 10 Quadratmeter für den Technikraum!!! 
Mit meinem Keller hab ich jetzt aber insgesamt 70 - 80 qm Nutzfläche dazugewonnen. Und je nach Lage habe ich hier später immer noch die Möglichkeit diesen Raum zum Wohnraum aufzuwerten.

Generell ist die Kellerentscheidung immer eine Geldfrage. Nur kann ich die Entscheidungen vieler anderer Bauherren nicht nachvollziehen, die 180 qm + X an Wohnhäusern bauen, aber auf den Keller verzichten. Vorallem in Zeiten in denen Baugrund immer teurer und damit knapper wird. Das geht dann auch auf kosten des späteren Gartens.

Was aber grundsätzlich super ist, von all unseren ursprünglichen Hausanbietern, die für uns in Frage gekommen wären, ist Weberhaus die einzige Firma, die es erlaubt den Keller, bzw. die Bodenplatte anderweitig zu vergeben.
Überwiegend möchte man den Fertigkeller von Glatthaar verkaufen. Selbst Herr R. von Weberhaus hat uns von seinem eigenen "Weberrit-Keller" (der übrigens auch von Glatthaar hergestellt wird) abgeraten.
Uns wurde zwar zunächst von einer Baufirma aus der nähe von München ein Angebot für ein Keller durch Weberhaus vermittelt, wir haben es dann aber vorgezogen zu einer regionalen Baufirma zu gehen, die direkt bei uns am Wohnort ansässig ist.